About:

Der Ausstellungsraum Pavillon Tribschenhorn, ursprünglich auf der Tribschenhalbinsel beheimatet, zieht 2017 näher in die Stadt – und zwar in den Kunstpavillon Luzern im Säliquartier.

2010 wurde der Verein Pavillon Tribschenhorn von Natalie Wieland-Hofer (*1980) und Isabelle Roth (*1978) gegründet. Im ehemaligen Schulpavillon auf der Tribschenhalbinsel sind seitdem eine Vielzahl an Ausstellungen von Künstler*innen aus der Region Luzern sowie auch über die Kantonsgrenzen hinaus realisiert worden. Experimentierfreudige Kunstschaffende nutzten die Räume als Atelier und transformierten sie zu einem zentralen Ort der Recherche, des Denkens und des Entwickelns.

Neuer Ort = Neue Ära = Neuer Name. Unter der Bezeichnung PTTH:// (Pavillon Tribschenhorn Temporary Host) wird im 2017 ein abwechslungsreiches und regelmässiges Ausstellungsprogramm mit Fokus auf performative Kunst realisiert. Der Kunstpavillon Luzern im Säliquartier ist seit 2011 Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Bis 2015 abwechslungsweise vom o.T. Raum für aktuelle Kunst und dem Sic! Raum für Kunst bespielt, bleibt der Kunstpavillon im Säliquartier inmitten der grünen Gartenoase weiterhin ein Ort für Experiment. PTTH:// möchte dazu beitragen, dass der Kunspavillon ein Raum für Auseinandersetzung mit aktueller Kunst und ein sozialer Treffpunkt bleibt, wo ein lebendiger Austausch über Kunst und Kultur möglich gemacht wird.

 

Team:

Sarah Mühlebach

Künstlerische Leitung / Kuratorin

Natalie Wieland-Hofer

Konzeptentwicklung / Koordination Presse

Andrina Keller

Konzeptentwicklung / Vermittlung

Isabelle Roth

Konzeptentwicklung / Finanzen

Michael Sutter

Künstlerischer Beirat

Michael Kryenbühl

Grafik / Kommunikation

Ivan Weiss

Grafik / Kommunikation












↑ JocJonJosch
11. Feb. – 4. März
Sa 11. Feb. / 16:00
Vernissage / Performance von JocJonJosch
Sa 25. Feb. / 16:00
Talk: Kollektive Kunstpraxis Heute

mit Stefan Wagner (freischaffender Kunsthistoriker), Michael Sutter (Leiter Kunsthalle Luzern) und Hannah Horst (Kuratorin und Kunstvermittlerin).

In Anwesenheit der Künstler JocJonJosch.

Sa 4. März / 13:00
Finissage / Performance / Konzert

13:00 – 15.30: Performance

16:00: Konzert der englischen Komponistin und Musikerin Cevanne

 

 

Das Künstlerkollektiv JocJonJosch

· Für ihre Ausstellung im PTTH:// initiieren Joschi Herczeg, Jonathan Brantschen und Joc Marchington eine Langzeitperformance, die sich um das Graben als kollektive Aktivität mit gleichzeitig (un-)zweckmässigem und symbolischem Wert dreht. Die Künstler werden ihre eigenen Körperformen in den Boden des Kunstpavillon-Gartens graben, um anschliessend die entnommene Erdmasse im Ausstellungsraum anzuhäufen. Das vorgeführte Muster des Grabens und Neu-Formens der Erde soll den Besucherinnen und Besuchern als Anstoss dienen, selbst aktiv zu werden und die performative Aktion weiterzuführen. Das Auffüllen der Löcher mit der ursprünglich entnommenen Erdmasse zum Zeitpunkt der Finissage bedeutet gleichzeitig das Ende der Performance.

The Dig Project

· Das Graben als funktionale und symbolische Aktivität ist seit einiger Zeit sehr präsent in der künstlerischen Praxis von JocJonJosch. Die Bedeutung des Grabens führen die Künstler durch ihren repetitiven und meist zwecklosen Vorgang jedoch ad absurdum.

· Das «Dig Project» beinhaltet eine Reihe von Arbeiten, die seit 2013 hauptsächlich in der Schweiz und in England entstanden sind. Im Zentrum des Projekts steht eine Serie von Grabungen und daraus entwickelten Werken, ebenso wie fotografische und filmische Dokumentationen. In einer Anzahl mehr oder weniger dauerhafter skulpturaler Werke führen die Performances ein Fortleben. Die in Luzern präsentierte Langzeit-Performance ist eine Weiterentwicklung der bisher entstandenen Dig Projects.

· www.jocjonjosch.com

 

Cevanne Horrocks-Hopayian

· Vor kurzem beendete die englische Musikerin und Komponistin Cevanne ihre zweijährige Zusammenarbeit als Composer-in-residence mit dem London Symphony Orchestra. Die anglo-armenische Künstlerin, die in Suffolk geboren wurde, siedelt ihre Arbeit in den Britischen Inseln an – wo sie sich in die tiefsten Winkel der dortigen Kultur vorgräbt und auf erstaunliche und unbekannte Artefakte stösst. Cevanne Horrocks-Hopayian, wie sie mit vollem Namen heisst, hat sich mit unterschiedlichsten Aufträgen als Musikerin und Performerin einen Namen gemacht.

· Für JocJonJosch komponiert Cevanne ein gleichzeitig modernes und traditionelles Harfenstück ausgehend von einem englischen Lied über alte, von Menschen gegrabene Hügel, die in Vergessenheit geraten und zum Mythos werden. Mit dem Stück reagiert Cevanne auf JonJonJosch’s aktuelle künstlerische Arbeit, und lässt sich dabei von ihrer persönlichen visuellen und sonoren Wahrnehmung der Performance leiten.

· www.cevanne.org

 

Biografie

· Joschi Herczeg

b. Basel, Switzerland, 1975

2001 – 2002The University of New South Wales, Sydney,

 AU, MA, Photomedia

1999 – 2000Staffordshire University, Stoke on Trent, UK,

 BA, Hons Photography

1994 – 1996Academy of Performing Arts, Prague, CZ,

 Graduated in partnership with Staffordshire

 University

 

 · Joc Marchington

 b. London, England, 1976

2007 – 2008Chelsea College of Art & Design, London,

 UK, Postgraduate Diploma Motion Graphics

2003 – 2004London College of Communication, London,

 UK, Magazine & Publishing Design

1995 – 1998Oxford Brookes University, Oxford, UK,

 BA, Hons History of Art & Anthropology

 

 · Jonathan Brantschen

 b. Fiesch, Switzerland, 1981

2007 – 2008Chelsea College of Art and Design, London,

 UK Postgraduate Diploma Motion Graphics

2006 – 2007Central Saint Martins College of Art and

 Design, London, UK Fine Art (first year)

2001 – 2005Ecole professionnelle des arts,

 contemporains Saxon, CH, BA,

 Strip Cartoons / Illustration

Archiv Galerie
Ausstellungsansicht, d g d g d g, 2017
Ausstellungsansicht, d g d g d g, 2017
Ausstellungsansicht, d g d g d g, 2017
Ausstellungsansicht, d g d g d g, 2017
Ausstellungsansicht, d g d g d g, 2017
Spuren, d g d g d g
Konzert in der Ausstellung – Long Tall Jefferson
↓ Salon Liz
6. Mai – 3. Juni
Samstag, 6. Mai
18:00 – 22:00h
Einlass bis 20:00h
+
Samstag, 20. Mai
18:00 – 22:00h
Einlass bis 20:00h
· Chez Liz

Persönliche Einladung
Eine exklusive Gesellschaft im versteckten Bungalow im Grünen – ein Hauch von Blondierpulver weht durch die Abendluft. Chez Liz geht der Abend lang. Liz liebt die Hüllen, die Drinks und die Frisuren – die Koketterie mit der eleganten Möglichkeit. Liz ist das Anti-Yoga. Liz interessiert nicht, wer du bist, sondern wer du sein möchtest. Liz verwandelt dich. Sie freut sich auf deinen Besuch.
– Deine LIZ

Samstag, 3. Juni
14:00 – 18:00h
· Wer ist Liz?

Die Relikte der vorausgegangenen Abende werden ausgestellt (in Anwesenheit der Künstlerinnen)

 

Salon Liz

· Die künstlerische Praxis von Salon Liz (Anna Hilti / Stefanie Thöny / Anita Zumbühl) bewegt sich in den Bereichen Installation und Performance, wobei oft befreundete Künstler/innen, Musiker/innen und andere Personen in die Projekte involviert werden. Durch den direkten Einbezug des Betrachters werden die Performances zu sozialen Experimenten, bei denen alle Beteiligten zugewiesene oder selbst gewählte Rollen einnehmen. Konstruierte Settings werden zum Versuchsfeld von Rollen, Identitäten und Situationen. Die Erfahrung, die dabei gemacht wird, hängt davon ab, wie weit man sich in eine Rolle begibt und auf die Situation einlässt.
Salon Liz besteht seit 2006. Ausstellungen und Performances haben bisher in der Schwarzwaldallee Basel, im Kunstmuseum Luzern, im Teatro Titano San Marino, im Kunstraum Engländerbau Vaduz, im sic! Raum für Kunst Luzern, in der Boschbar Zürich und anderen Orten stattgefunden.

·  www.salonliz.net 

Archiv Galerie
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
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31. Aug. – 30. Sept.
SA, 26. August, 17:00h
· Vernissage


SA, 2. September, 16:00h

· Kunsthoch

Performance Angela Anzi

SA, 30. September, 16:00 - 17.00h
· Lonely Sunday Walkers Club der Choreografin Lucie Tuma

Treffpunkt: 16h, Kunstpavillon
Ca. 1km performativer Spaziergang, bei jeder Witterung, wetterfeste Kleidung und Schuhe von Vorteil

Anschliessend Kaffe und Kuchen in der Ausstellung 🍰 🍰 🍰 ☕ ☕ ☕

 

Ausstellungsansicht, 2017.

affaires naturelles

Die fünf eingeladenen Kunstschaffenden Angela Anzi (*1981), Brigham Baker (*1989), Françoise Caraco (*1972), Susanne Hofer (*1970) und Paulina Mellado (*1986) verbindet in ihrer künstlerischen Arbeit ein besonderes Interesse für die uns umgebende Natur. Die Welt – gleichzeitig künstlich und natürlich, idyllisch und rau, ursprünglich und technisch verändert – wird zwangsläufig durch die Brille der eigenen Erfahrungen betrachtet. So gehen aus der künstlerischen Beschäftigung mit dem Lebensraum vielfältige Ausformungen hervor, die ein heterogenes Bild der Welt zeichnen. Mit ortsspezifischen, eigens für die Ausstellung entwickelten Arbeiten reagieren die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler in ganz unterschiedlichen Medien auf den Raum im und um den Kunstpavillon Luzern.

LSWC
Lonely Sunday Walkers Club

Der LONELY SUNDAY WALKERS CLUB – LSWC – wurde 2014 ins Leben gerufen und ist Teil der VOLKSKÖRPER Trilogie der Choreografin Lucie Tuma. Der LSWC versteht Spaziergänge als Operationen an den Rändern menschlicher Wahrnehmung und siedelt sich als soziale Praxis zwischen Wissenschaften, ästhetischer Erfahrung und spekulativer Metaphysik an.
Im Vorfeld der Aufführungen des dritten Teils der Volkskörper Trilogie im Südpol ist Lucie Tuma zu Gast an der Finissage von Affaires naturelles. Gemeinsam erkunden wir tektonische Linien, Naturdenkmäler und den Grund rund um den Kunstpavillon.

Archiv
→ ultra
9.
Nov.

11.
Nov.
ultra
Akusmonium
9. Nov. – 11. Nov.



DO, 9. November, 20:00h
Lautsprecherkonzerte + Lichtinstallationen
Kompositionen + Interpretationen

· Konzert
Türöffnung 19:00h

mit: Arthur Holliger, Pete Ehrnrooth, Bernhard Zitz und ultra
FR 10. November, 20:00h
· Konzert
Türöffnung 19:00h

mit:Les faiseurs de sonore - Trio, Emma Souharce, Emma Souharce/Thomas Köppel, D.C.P.
SA 11. November, 14:00h

SA 11. November, 20:00h





Permanent:
· Ambisonics Workshop


· Konzert
Türöffnung 19:00h

mit: BUG (Andreas Glauser & Christian Bucher), Olga Kokcharova, Robert Aeberhard, Daniel Zea

Trommellichtschlagzeugluminiszenzinstallation

Akusmonium

· Im November verwandelt die Performancegruppe ultra den Kunstpavillon in ein Akusmonium. An drei Abenden erwartet uns ein Klanguniversum aus arrangierten field-recordings, synthetischen Klängen oder instrumentalen, elektronischen Arrangements.

Das Akusmonium ist kein herkömmlicher Konzertsaal. Es besteht aus Lautsprechern verschiedener Bauart und Charakteristik, die unterschiedlich im Raum positioniert ein elektronisches Orchester aus vielfältigen Klängen bilden. ultra lädt zusätzlich zu ihrer eigenen Performance TonkünstlerInnen aus der ganzen Schweiz ein, in diesem Akusmonium Live-Sets, Kompositionen und Interpretationen zu spielen. Die Abende werden ergänzt durch Bar, am Samstag danach Tanz.

 

Ambisonics Workshop

· Gemeinsam wird durch die Technik der Aufnahme und Wiedergabe von Klangfeldern ein sogenannter full-sphere sound ergründet und erprobt. Um Anmeldung wird gebeten: http@ptth.pt

 

ultra

· Die Performancegruppe ultra realisiert seit 2012 unterschiedlichste Projekte im Bereich des Theaters, der Performance und der Musik. ultra versammelt dabei Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Sparten und stellt sich projektbezogen jeweils neu zusammen. Im Kern besteht ultra aus Nina Langensand, (Schauspielerin und bildende Künstlerin), Martin Bieri (Autor, Dramaturg und Journalist), Orpheo Carcano (Klangbastler, Soundtüftler und Veranstalter) und Thomas Köppel (Bildender Künstler, Programmierer und Bühnentechniker). ultra zeigte ihre Produktionen u.a. im Südpol, im Kleintheater, im Theater Roxy (Basel), am Festival Les Urbaines (Lausanne), im Théâtre de l’Usine (Genf) oder am Performance Preis Schweiz.

 

Nina Langensand, *1982 Luzern. Lebt und arbeitet in Luzern & Genf
Martin Bieri, *1977 Bern. Lebt und arbeitet u.a. in Bern

Orpheo Carcano, *1974 Luzern. Lebt und arbeitet in Luzern

Thomas Köppel, *1983 Zürich. Lebt und arbeitet in Genf
http://www.ultraproduktionen.net/