About:

2017 zog der Pavillon Tribschenhorn unter der Bezeichnung PTTH:// (Pavillon Tribschenhorn Temporary Host) in urbanere Gefilde – und zwar in den Kunstpavillon im Säliquartier.

Im Jahre 2010 im ehemaligen Schulpavillon auf der Tribschenhalbinsel gegründet, hat der Verein Pavillon Tribschenhorn seitdem unter wechselnden Kurator*innen eine Vielzahl an Ausstellungen und Publikationen von Kunstschaffenden aus der Region Luzern sowie auch über die Kantonsgrenzen hinaus realisiert.

Anknüpfend an das Programm der Saison 2017 widmet sich das Jahreskonzept 2018 in einer dreiteiligen Ausstellungsreihe und einem Performance-Tag der Thematik der Ausstellung als Performance, als Theater, als Ereignis, kurz: als Aufführung.

PTTH:// möchte einen Raum für Auseinandersetzung mit aktueller Kunst und einen Ort für Vielseitigkeit, Interdisziplinarität, Offenheit, Experiment und Spiel schaffen.

Team:

Sarah Mühlebach

Künstlerische Leitung / Kuratorin

Natalie Wieland-Hofer

Koordination Presse

Andrina Keller

Kuratorin

Isabelle Roth

Finanzen

Michael Sutter

Künstlerischer Beirat

Michael Kryenbühl

Grafik / Kommunikation

Ivan Weiss

Grafik / Kommunikation












↑ JocJonJosch
11. Feb. – 4. März
Sa 11. Feb. / 16:00

· Vernissage / Performance von JocJonJosch

Sa 25. Feb. / 16:00

· Talk: Kollektive Kunstpraxis Heute

mit Stefan Wagner (freischaffender Kunsthistoriker), Michael Sutter (Leiter Kunsthalle Luzern) und Hannah Horst (Kuratorin und Kunstvermittlerin).

In Anwesenheit der Künstler JocJonJosch

Sa 4. März / 13:00

· Finissage / Performance / Konzert

13:00 – 15:30 / Performance

16:00 / Konzert der englischen Komponistin und Musikerin Cevanne

 

 

Das Künstlerkollektiv JocJonJosch

· Für ihre Ausstellung im PTTH:// initiieren Joschi Herczeg, Jonathan Brantschen und Joc Marchington eine Langzeitperformance, die sich um das Graben als kollektive Aktivität mit gleichzeitig (un-)zweckmässigem und symbolischem Wert dreht. Die Künstler werden ihre eigenen Körperformen in den Boden des Kunstpavillon-Gartens graben, um anschliessend die entnommene Erdmasse im Ausstellungsraum anzuhäufen. Das vorgeführte Muster des Grabens und Neu-Formens der Erde soll den Besucherinnen und Besuchern als Anstoss dienen, selbst aktiv zu werden und die performative Aktion weiterzuführen. Das Auffüllen der Löcher mit der ursprünglich entnommenen Erdmasse zum Zeitpunkt der Finissage bedeutet gleichzeitig das Ende der Performance.

The Dig Project

· Das Graben als funktionale und symbolische Aktivität ist seit einiger Zeit sehr präsent in der künstlerischen Praxis von JocJonJosch. Die Bedeutung des Grabens führen die Künstler durch ihren repetitiven und meist zwecklosen Vorgang jedoch ad absurdum.

· Das «Dig Project» beinhaltet eine Reihe von Arbeiten, die seit 2013 hauptsächlich in der Schweiz und in England entstanden sind. Im Zentrum des Projekts steht eine Serie von Grabungen und daraus entwickelten Werken, ebenso wie fotografische und filmische Dokumentationen. In einer Anzahl mehr oder weniger dauerhafter skulpturaler Werke führen die Performances ein Fortleben. Die in Luzern präsentierte Langzeit-Performance ist eine Weiterentwicklung der bisher entstandenen Dig Projects.

· www.jocjonjosch.com

 

Cevanne Horrocks-Hopayian

· Vor kurzem beendete die englische Musikerin und Komponistin Cevanne ihre zweijährige Zusammenarbeit als Composer-in-residence mit dem London Symphony Orchestra. Die anglo-armenische Künstlerin, die in Suffolk geboren wurde, siedelt ihre Arbeit in den Britischen Inseln an – wo sie sich in die tiefsten Winkel der dortigen Kultur vorgräbt und auf erstaunliche und unbekannte Artefakte stösst. Cevanne Horrocks-Hopayian, wie sie mit vollem Namen heisst, hat sich mit unterschiedlichsten Aufträgen als Musikerin und Performerin einen Namen gemacht.

· Für JocJonJosch komponiert Cevanne ein gleichzeitig modernes und traditionelles Harfenstück ausgehend von einem englischen Lied über alte, von Menschen gegrabene Hügel, die in Vergessenheit geraten und zum Mythos werden. Mit dem Stück reagiert Cevanne auf JonJonJosch’s aktuelle künstlerische Arbeit, und lässt sich dabei von ihrer persönlichen visuellen und sonoren Wahrnehmung der Performance leiten.

· www.cevanne.org

 

Biografie

· Joschi Herczeg

b. Basel, Switzerland, 1975

2001 – 2002The University of New South Wales, Sydney,

 AU, MA, Photomedia

1999 – 2000Staffordshire University, Stoke on Trent, UK,

 BA, Hons Photography

1994 – 1996Academy of Performing Arts, Prague, CZ,

 Graduated in partnership with Staffordshire

 University

 

 · Joc Marchington

 b. London, England, 1976

2007 – 2008Chelsea College of Art & Design, London,

 UK, Postgraduate Diploma Motion Graphics

2003 – 2004London College of Communication, London,

 UK, Magazine & Publishing Design

1995 – 1998Oxford Brookes University, Oxford, UK,

 BA, Hons History of Art & Anthropology

 

 · Jonathan Brantschen

 b. Fiesch, Switzerland, 1981

2007 – 2008Chelsea College of Art and Design, London,

 UK Postgraduate Diploma Motion Graphics

2006 – 2007Central Saint Martins College of Art and

 Design, London, UK Fine Art (first year)

2001 – 2005Ecole professionnelle des arts,

 contemporains Saxon, CH, BA,

 Strip Cartoons / Illustration

Archiv Galerie
Ausstellungsansicht, d g d g d g, 2017
Ausstellungsansicht, d g d g d g, 2017
Ausstellungsansicht, d g d g d g, 2017
Ausstellungsansicht, d g d g d g, 2017
Konzert in der Ausstellung – Long Tall Jefferson
Spuren, d g d g d g
↓ Salon Liz
6. Mai – 3. Juni
Samstag, 6. Mai
18:00 – 22:00h
Einlass bis 20:00h
+
Samstag, 20. Mai
18:00 – 22:00h
Einlass bis 20:00h

· Chez Liz

Persönliche Einladung
Eine exklusive Gesellschaft im versteckten Bungalow im Grünen – ein Hauch von Blondierpulver weht durch die Abendluft. Chez Liz geht der Abend lang. Liz liebt die Hüllen, die Drinks und die Frisuren – die Koketterie mit der eleganten Möglichkeit. Liz ist das Anti-Yoga. Liz interessiert nicht, wer du bist, sondern wer du sein möchtest. Liz verwandelt dich. Sie freut sich auf deinen Besuch.
– Deine LIZ

Samstag, 3. Juni
14:00 – 18:00h

· Wer ist Liz?

Die Relikte der vorausgegangenen Abende werden ausgestellt (in Anwesenheit der Künstlerinnen)

 

Salon Liz

· Die künstlerische Praxis von Salon Liz (Anna Hilti / Stefanie Thöny / Anita Zumbühl) bewegt sich in den Bereichen Installation und Performance, wobei oft befreundete Künstler/innen, Musiker/innen und andere Personen in die Projekte involviert werden. Durch den direkten Einbezug des Betrachters werden die Performances zu sozialen Experimenten, bei denen alle Beteiligten zugewiesene oder selbst gewählte Rollen einnehmen. Konstruierte Settings werden zum Versuchsfeld von Rollen, Identitäten und Situationen. Die Erfahrung, die dabei gemacht wird, hängt davon ab, wie weit man sich in eine Rolle begibt und auf die Situation einlässt.
Salon Liz besteht seit 2006. Ausstellungen und Performances haben bisher in der Schwarzwaldallee Basel, im Kunstmuseum Luzern, im Teatro Titano San Marino, im Kunstraum Engländerbau Vaduz, im sic! Raum für Kunst Luzern, in der Boschbar Zürich und anderen Orten stattgefunden.

·  www.salonliz.net 

Archiv Galerie
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Ralph Kühne
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
Performance: Salon Liz / Bilder: Mirjam Steffen
← affaires naturelles
31. Aug. – 30. Sept.
Sa 26. Aug. / 17:00

· Vernissage

Sa 2. Sept. / 16:00

· Kunsthoch

Performance Angela Anzi

Sa 30. Sept. /
16:00 – 17.00

· Lonely Sunday Walkers Club
der Choreografin Lucie Tuma

Treffpunkt 16:00 / Kunstpavillon
Ca. 1km performativer Spaziergang, bei jeder Witterung, wetterfeste Kleidung und Schuhe von Vorteil

Anschliessend Kaffe und Kuchen in der Ausstellung 🍰 🍰 🍰 ☕ ☕ ☕

 

Ausstellungsansicht, 2017.

affaires naturelles

Die fünf eingeladenen Kunstschaffenden Angela Anzi (*1981), Brigham Baker (*1989), Françoise Caraco (*1972), Susanne Hofer (*1970) und Paulina Mellado (*1986) verbindet in ihrer künstlerischen Arbeit ein besonderes Interesse für die uns umgebende Natur. Die Welt – gleichzeitig künstlich und natürlich, idyllisch und rau, ursprünglich und technisch verändert – wird zwangsläufig durch die Brille der eigenen Erfahrungen betrachtet. So gehen aus der künstlerischen Beschäftigung mit dem Lebensraum vielfältige Ausformungen hervor, die ein heterogenes Bild der Welt zeichnen. Mit ortsspezifischen, eigens für die Ausstellung entwickelten Arbeiten reagieren die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler in ganz unterschiedlichen Medien auf den Raum im und um den Kunstpavillon Luzern.

LSWC
Lonely Sunday Walkers Club

Der LONELY SUNDAY WALKERS CLUB – LSWC – wurde 2014 ins Leben gerufen und ist Teil der VOLKSKÖRPER Trilogie der Choreografin Lucie Tuma. Der LSWC versteht Spaziergänge als Operationen an den Rändern menschlicher Wahrnehmung und siedelt sich als soziale Praxis zwischen Wissenschaften, ästhetischer Erfahrung und spekulativer Metaphysik an.
Im Vorfeld der Aufführungen des dritten Teils der Volkskörper Trilogie im Südpol ist Lucie Tuma zu Gast an der Finissage von Affaires naturelles. Gemeinsam erkunden wir tektonische Linien, Naturdenkmäler und den Grund rund um den Kunstpavillon.

Archiv
→ ultra
9. Nov. – 11. Nov.



Do 9. Nov. / 20:00

Lautsprecherkonzerte + Lichtinstallationen
Kompositionen + Interpretationen
 
· Konzert
Türöffnung 19:00

mit: Arthur Holliger, Pete Ehrnrooth, Bernhard Zitz und ultra

Fr 10. Nov. / 20:00

· Konzert
Türöffnung 19:00

mit: Les faiseurs de sonore-Trio,
Emma Souharce, Emma Souharce / Thomas Köppel, D.C.P.

Sa 11. Nov. / 14:00

· Ambisonics Workshop

Sa 11. Nov. / 20:00





Permanent:

· Konzert
Türöffnung 19:00

mit: BUG (Andreas Glauser & Christian Bucher), Olga Kokcharova, Robert Aeberhard, Daniel Zea
 
Trommellichtschlagzeugluminiszenzinstallation

Akusmonium

· Im November verwandelt die Performancegruppe ultra den Kunstpavillon in ein Akusmonium. An drei Abenden erwartet uns ein Klanguniversum aus arrangierten field-recordings, synthetischen Klängen oder instrumentalen, elektronischen Arrangements.

Das Akusmonium ist kein herkömmlicher Konzertsaal. Es besteht aus Lautsprechern verschiedener Bauart und Charakteristik, die unterschiedlich im Raum positioniert ein elektronisches Orchester aus vielfältigen Klängen bilden. ultra lädt zusätzlich zu ihrer eigenen Performance TonkünstlerInnen aus der ganzen Schweiz ein, in diesem Akusmonium Live-Sets, Kompositionen und Interpretationen zu spielen. Die Abende werden ergänzt durch Bar, am Samstag danach Tanz.

 

Ambisonics Workshop

· Gemeinsam wird durch die Technik der Aufnahme und Wiedergabe von Klangfeldern ein sogenannter full-sphere sound ergründet und erprobt. Um Anmeldung wird gebeten: http@ptth.pt

 

ultra

· Die Performancegruppe ultra realisiert seit 2012 unterschiedlichste Projekte im Bereich des Theaters, der Performance und der Musik. ultra versammelt dabei Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Sparten und stellt sich projektbezogen jeweils neu zusammen. Im Kern besteht ultra aus Nina Langensand, (Schauspielerin und bildende Künstlerin), Martin Bieri (Autor, Dramaturg und Journalist), Orpheo Carcano (Klangbastler, Soundtüftler und Veranstalter) und Thomas Köppel (Bildender Künstler, Programmierer und Bühnentechniker). ultra zeigte ihre Produktionen u.a. im Südpol, im Kleintheater, im Theater Roxy (Basel), am Festival Les Urbaines (Lausanne), im Théâtre de l’Usine (Genf) oder am Performance Preis Schweiz.

 

Nina Langensand, *1982 Luzern. Lebt und arbeitet in Luzern & Genf
Martin Bieri, *1977 Bern. Lebt und arbeitet u.a. in Bern

Orpheo Carcano, *1974 Luzern. Lebt und arbeitet in Luzern

Thomas Köppel, *1983 Zürich. Lebt und arbeitet in Genf
http://www.ultraproduktionen.net/

↖ Maria-Cecilia Quadri und Lea Schaffner
Fr 23. Feb. / 19:00

· Dialoge Teil 1

mit Maria-Cecilia Quadri und Lea Schaffner

Tanzstück «X» von Anna Heinimann mit Lena Boss, Myriam Gurini, Reut Nahum

Sa 24. Feb. / 19:00

· Dialoge Teil 2

mit Maria-Cecilia Quadri und Lea Schaffner

Soundperformance mit Caroline Ann Baur, Vanessà Heer und Martina Buzzi

Anschliessend Getränke und Suppe

So 25. Feb. / 18:00

· Screening

«The Love Witch» von Anna Biller

USA 2016, Horrorkomödie, 120 min, Englisch

 

Soundperformance: Caroline Ann Baur, Vanessà Heer, Martina Buzzi. Foto: Helvetia Leal

Francis und Co. –
Hexen in Luzern
23. – 25. Feb.

· Unter dem Titel «Francis und Co. – Hexen in Luzern»  beschäftigen sich die Künstlerinnen Maria-Cecilia Quadri und Lea Schaffner in einem drei-tägigen Kunst-Projekt mit der Figur der Hexe. Sowohl in der Volks- und Popkultur als auch in der feministischen Theorie ist die Hexe als Widerstandskämpferin gegen patriarchale Herrschaftssysteme allgegenwärtig. Hinter dieser Faszination verbergen sich tatsächlich Gräueltaten, denen mehrheitlich Frauen zum Opfer fielen. Die sogenannte Hexenverfolgung bleibt bis heute ein erklärungsbedürftiges Phänomen. 

 

· Mittels historischer und literarischer Fragmente ergründen die beiden Künstlerinnen zusammen mit weiteren  eingeladenen Gästen das begehrte Bild der «Sisterhood»  und beschwören die alten Geister von Francis und Co. herauf. Im Mittelpunkt des experimentellen Projektes steht die Frage, ob und wie Magie als Kraft des Widerstands in Zeiten aufkommender irrationaler Mächte und Fake News noch wirkungsmächtig sein kann. 

 

Maria-Cecilia Quadri und Lea Schaffner

· Maria-Cecilia Quadri und Lea Schaffner arbeiten in verschiedenen Konstellationen zusammen. So beispielsweise anlässlich der VOLUMES Independent Art Publishing Fair 2016, als sich die Künstlerinnen in der Performance «Quelque part en Suisse»  mit den Widerstandskämpferinnen von «Mujeres Libres»  während des spanischen Bürgerkriegs auseinandersetzten. Sie leiten in einem 8-köpfigen Kollektiv den Projektraum «Raum//Station»  in Zürich und kuratieren zusammen mit Philip Ullrich die Reihe «Digitale Narrationen», welche sich mit Narrativen innerhalb und ausserhalb des Internets beschäftigt.

 

· Maria-Cecilia Quadri
geboren 1986 in Zürich, lebt und arbeitet in Zürich

Bachelorstudium Mediale Künste

Masterstudium Theater, Dramaturgie, ZHdK

Dramaturgie-Hospitantin, Volksbühne Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin (2016)

Freischaffende Dramaturgin und Projektleiterin für freie Theatergruppen

STV Geschäftsführerin, INES-Für eine Neue Schweiz

 

· Lea Schaffner
geboren 1989 in Brugg AG, lebt und arbeitet in Zürich
Bachelorstudium Mediale Künste, ZHdK
Masterstudium Fine Arts, ZHdK
Künstlerische Assistenz, !Mediengruppe Bitnik (bis 2017)
Projektmitarbeiterin und Kulturvermittlerin, Forum Schlossplatz, Aarau

Tanzperformance "X" von Anna Heinimann, mit Lena Boss, Myriam Gurini, Reut Nahum. Foto: Flavio Knüsel
Tanzperformance "X" von Anna Heinimann, mit Lena Boss, Myriam Gurini, Reut Nahum. Foto: Flavio Knüsel
Tanzperformance "X" von Anna Heinimann, mit Lena Boss, Myriam Gurini, Reut Nahum. Foto: Flavio Knüsel
Tanzperformance "X" von Anna Heinimann, mit Lena Boss, Myriam Gurini, Reut Nahum. Foto: Flavio Knüsel
Tanzperformance "X" von Anna Heinimann, mit Lena Boss, Myriam Gurini, Reut Nahum. Foto: Flavio Knüsel
Tanzperformance "X" von Anna Heinimann, mit Lena Boss, Myriam Gurini, Reut Nahum. Foto: Flavio Knüsel
Tanzperformance "X" von Anna Heinimann, mit Lena Boss, Myriam Gurini, Reut Nahum. Foto: Flavio Knüsel
Francis und Co. Hexen in Luzern. Maria-Cecilia Quadri&Lea Schaffner. Foto: Flavio Knüsel
Francis und Co. Hexen in Luzern. Maria-Cecilia Quadri&Lea Schaffner. Foto: Flavio Knüsel
Francis und Co. Hexen in Luzern. Maria-Cecilia Quadri&Lea Schaffner. Foto: Flavio Knüsel
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
Francis und Co. Hexen in Luzern. Fotos: Helvetia Leal
↙ Timo Ullmann & Marco Baltisberger
Do 17. Mai /
ab 18:00

· Vernissage und Grill
 

Sa 19. Mai / 20:00

· Soundperformance
Martina Lussi

Do 24. Mai / 19:00                                       

· Hörenswert / Musikgespräche

Sa 26. Mai /
ab 18:00                                                                                         

· Sound und Grill

 

· Öffnungszeiten:
Jeweils Do / Fr / Sa
18:00 – 22:00

Timo Ullmann &
Marco Baltisberger

· Timo Ullmann (*1987, lebt und arbeitet in Zürich und Aarau) und Marco Baltisberger (*1987, lebt und arbeitet in Luzern) realisieren seit ihrem Kunststudium an der Hochschule Luzern Design & Kunst neben ihrer eigenen künstlerischen Praxis immer wieder Projekte im Duo. In den gemeinsamen Soundinstallationen und Performances, in denen sie oftmals mit dem Mittel der Fragmentierung, des Samplings oder der Rückkopplung arbeiten, kombinieren und überlagern sie physische und virtuelle Räume. Aus dem Zusammenspiel von Klangfeldern und visuellen Elementen entstehen so neue Raumkonstrukte, inmitten derer sich die Besucher*innen wiederfinden.

 

Point of Resonance
17. – 26. Mai

· Für die performative Ausstellungsintervention im Kunstpavillon Luzern folgen Ullmann und Baltisberger ihrem Gedankenexperiment, den Raum – und spezifisch den Raum im und um den Kunstpavillon – als interaktives Speichermedium zu denken. Vor Ort entwickeln sie während mehrerer Wochen akustische und visuelle Interventionen und verweben diese zu einer ortsspezifischen, raumgreifenden Komposition. Die auditive Ebene wird via Smartphone-Applikation erlebbar, welche die Besucher*innen im Raum verortet und die Klänge über Kopfhörer abspielt. Auf einem konzentrisch angelegten Weg werden die Besucher*innen – ähnlich der Nadel auf einem Plattenspieler – um den Pavillon, durch die Ausstellungsräume und durch virtuelle Sphären geleitet. So trägt die audiovisuelle Komposition zu einem Raumerlebnis bei, in dem sich Verschiebungen in der Wahrnehmung von Raum und Zeit abspielen können und eine Erweiterung des physischen in den virtuellen Raum entsteht. Das von den Künstlern entworfene Koordinatennetz ihrer Komposition wird durch die Bewegung der Besucher*innen physisch nachgezeichnet und gerät vielleicht gar ab und zu aus den Fugen.

 

· Timo Ullmann, geboren 1987,
lebt und arbeitet in Zürich und Aarau

Bachelorstudium Kunst&Vermittlung HSLU, Luzern

Master of Arts in Public Spheres, HSLU, Luzern

Arbeitet als freischaffender Künstler in Zürich und Aarau.

Aktivmitglied der Visarte Schweiz

 

 

· Marco Baltisberger, geboren 1987,
lebt und arbeitet in Luzern

Bachelorstudium Kunst&Vermittlung HSLU, Luzern

Seit 2016 Ausbildung zum Lehrer der Sekundarstufe I, Pädagogische Hochschule Luzern

Arbeitet als freischaffender Künstler, Musiker und Hutmacher.

 

Archiv Galerie
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
Foto: Timo Ullmann
↘ müllermüllerhauser
31. Aug. – 29.Sept.
Do 30. Aug. / 18:30

· Vernissage

Sa 1. Sept. / 16:00

· Aktion müllermüllerhauser

während des Kunsthoch

Fr 21. Sept. / 19:00

· «funkenknatternsurren»

Aktion mit Livia Müller, Robert Müller

· Öffnungszeiten:
Jeweils Do / Fr 16:00 – 19:00
und Sa 14:00 – 17:00

Kohlefeld, Livia Müller / Robert Müller / Fritz Hauser, 2018

müllermüllerhauser
31. Aug. – 29. Sept.

· Das Material Kohle ist Ausgangspunkt einer interdisziplinären Installation der Künstlerin Livia Müller (*1991, Buttisholz, LU), des Künstlers und Filmemachers Robert Müller (*1962, Geuensee, LU) und des Schlagzeugers und Komponisten Fritz Hauser (*1953, Basel) im Kunstpavillon. Für den Dokumentarfilm «Köhlernächte» (2017) von Robert Müller spannten die drei Kunst- und Musikschaffenden erstmals zusammen und entwickelten eine Faszination für das eigenwillige Material. Anlässlich des Lucerne Festivals 2018, an dem sich Fritz Hauser als Composer-in-Residence durch die Klangmöglichkeiten Luzerns tasten wird, stellt das Ausstellungsprojekt die Verbindung von Material, Klang und Kunst in den Mittelpunkt. müllermüllerhauser untersuchen in einer ortsspezifischen Gesamtinstallation das Material Kohle als skulpturales, räumliches, prozesshaftes, klangliches wie auch historisches und dokumentarisches Medium. Das Setting dient gleichzeitig als Instrumentarium für musikalische Interventionen und Konzerte.

 

· http://www.liviamueller.com

· Robert Müller

· http://www.fritzhauser.ch

↗ CKÖ
12.
Okt.

10.
Nov.
CKÖ
«pschschsch»
12. Okt. – 10. Nov.
Do 11. Okt. / 19:00

· Vernissage

 

Sa 27. Okt. / 17:00

· Intervention in der Ausstellung

Andri Stadler – «surprise»

Sa 10. Nov. / 17:00

· anschliessend Live-Konzert

HARI & LUTZ

 

 

 

· Öffnungszeiten:

Jeweils Fr 16:00 – 19:00

und Sa 14:00 – 17:00

 

 

«pschschsch»

· Der Raum mit seinen Merkmalen, Dimensionen und Geschichten ist oft Ausgangspunkt der künstlerischen Praxis von CKÖ. Im PTTH:// realisiert CKÖ eine raumüberschreitende und raumdurchdringende Gesamtinstallation, welche die dünne Haut des Pavillons gleichzeitig hervorzuheben und aufzuheben vermag. Unter dem rauschenden Titel „pschschsch“ treffen filigrane Konstruktionen aus Holz und Gipskarton auf pumpende Brunnen und „schwebende“ architektonische Elemente auf die vorgefundene Pavillonstruktur. CKÖ’s Installation ist ein Spiel mit dem Ausstellungsraum und seiner Umgebung, mit dem Innen und Aussen, mit dem schweifenden Blick der Besucher*innen und einem fortwährenden Hin- und Her von Flüssigkeiten.

 

CKÖ

· CKÖ sind Sara Widmer und Daniel Lütolf. Ihre Arbeiten reichen von einem als Edition herausgegebenen schrillen Badetuch bis hin zu begehbaren Raum-Installationen. Als kleinsten gemeinsamen Nenner ist dieser Vielfalt an Ausdrucksformen eine eigenwillige und poetische Aufnahme alltäglicher Phänomene eigen.

 

Sara Widmer hat den Vorkurs an der ZhdK absolviert und ihr Studium an der KISD Köln und TAIK Helsinki mit einem Master of European Design abgeschlossen. Daniel Lütolf studierte Architektur an der ETH Zürich. Diverse Ausstellungen in der Schweiz, unter anderem in der Kunsthalle Arbon, dem Ausstellungsraum Klingental Basel und eben kürzlich im Grand Palais in Bern und dem Kunstraum Aarau, sowie an der arte Laguna in Venedig und dem zqm in Berlin. Ihr Schaffen wurde unter anderem ausgezeichnet und gefördert durch das Kulturamt des Kantons Thurgau mit dem Förderpreis 2017, dem Atelierstipendium Berlin 2016 (Kanton Zürich), dem Atelierstipendium Tapiola 2015 (FinnishArtist’ Studio Foundation FASF) und dem Swiss Art Award 2014 (Bundesamt für Kultur).

 

http://www.ckoe.ch